Monatsarchiv für März 2011

Demonstration gegen Burschenschaftstreffen

Sonntag, den 27. März 2011

Auch dieses Jahr soll in der Mitte unserer Stadt der traditionelle Bismarck-Kommers stattfinden. Was in der Vergangenheit einen mehr oder weniger ruhigen Platz in unserer Stadt gefunden hat, soll sich in diesem Jahr nicht ganz so wohl fühlen!  Diese Veranstaltung ist mehr als ein launiges Treffen von jungen und alten Herren die ihre konservative Gesinnung in Uniform zur Schau tragen. Sie sind mehr als eine Karrierenetzwerk und allemal mehr als eine sportliche Fecht- und Trinkgemeinschaft.

Wir rufen zur Gegendemonstration am Freitag, den 1.4.2011, ab 18.00 Uhr auf und werben für Unterstützung aller demokratischen Kräfte in unserer Stadt.
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Jugend im Sumpf des Niedriglohns! – Her mit dem Mindestlohn!

Donnerstag, den 17. März 2011

Die Konjunktur brummt, die Konzerne und Unternehmen verzeichnen Rekordgewinne. Die Medien sprechen von Vollbeschäftigung und Aufschwung.
Die Realität ist höchstens geprägt vom massiven Aufschwung von Leiharbeit, Mini- und Teilzeitjobs sowie Niedriglöhnen! Vom Aufschwung kommt mal wieder bei uns abhängig Beschäftigten nichts an, sondern wandert direkt in die Tasche der Konzerne und Aktienunternehmen. Insbesondere du als Jugendlicher bist massiv von unsicheren Arbeitsverhältnissen betroffen. So mussten 2010 54 Prozent der 20- bis 24-Jährigen in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen arbeiten. 20% der U 35 Jährigen müssen noch neben der Haupttätigkeit, zusätzlich noch eine Nebentätigkeit ausüben, um über die Runden zu kommen. Wenn du glaubst, dass dies nur Jugendliche ohne Ausbildung oder Qualifikation betrifft, irrst du gewaltig. Der Niedriglohnsektor beschränkt sich schon lange nicht mehr auf unqualifizierte oder gering qualifizierte Arbeitskräfte. Beschäftigte ohne abgeschlossene Berufsausbildung stellen 2007 nur noch knapp 21% aller Niedriglohnbeschäftigten. Der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung hat sich deutlich erhöht von 58,5% in 1995 auf 70,8% in 2007.
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Dresden bleibt antifaschistisch

Donnerstag, den 10. März 2011

Unser Ziel haben wir auch dieses Jahr erricht. Der Aktionskonsens, dass von uns keine Gewalt ausgeht, wir aber mit allen Aktionsformen solidarisch sind ist aufgegangen.

Wie 2010 galt es dieses Jahr abermals die Nazis in Dresden davon abzuhalten, den größten Naziaufmarsch Europas zu zelebrieren. Die FaschistInnen wollten den Jahrestag der alliierten Bombardierung Dresdens für ihre geschichtsrevisionistischen Ansichten eines „alliierten Bombenholocausts“ missbrauchen. In Wahrheit ist das Ziel solcher Aufmärsche, Stärke und Aggression zu symbolisieren und sich in der Gesellschaft zu etablieren. (mehr …)