Neueste Schläge gegen Nazistrukturen in NRW schlagen Wellen bis nach Bielefeld

WAZ: „Es sei der umfangreichste Schlag gegen Rechtsextreme in Dortmund und Aachen, sagt die Polizei. Insgesamt 900 Beamte durchsuchen über 120 Wohnungen und Vereinsräume. Hintergrund ist ein Vereinsverbot des NRW-Innenministers. In Jülich wurden Waffen gefunden. […]
Sie durchsuchen 93 Objekte in Dortmund, Bochum, Lünen, Essen, Unna, Schwerte, Herdecke, Gelsenkirchen, Hamm, Münster und Bielefeld. Besonderes Augenmerk liegt laut Polizei auf den bekannten Vereinsräumen der Rechtsextremen an der Rheinischen Straße in Dortmund und der Werler Straße in Hamm.“
Quelle: WAZ

Dass die Polizei zur Zerschlagung dieser gefährlichen Nazistrukturen, die durch Angriffe auf Jugendliche, Migrant_innen und Journalist_innen die Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, in so vielen Orten NRWs Durchsuchungen und Razzien vollziehen mussten, spricht für die starke Vernetzung der gewaltbereiten rechten Szene in NRW.

Auch wenn wir in Bielefeld noch relativ verschont sind vom Aufkeimen des Neofaschismus, sollte das nicht zu Ruhe animieren. Das ehemalige Neo-Nazi-Zentrum in der Bleichstraße, aktive Kameradschaften im Umland und die beiden versuchten Neonazi-Demos im letzten Jahr (im Anschluss an Bad Nenndorf und am 24.12.) lassen dies deutlich werden.
Rechte Sticker sind inzwischen an der Tagesordnung – nicht nur in den vorgelagerten Stadtteilen, sondern auch am Jahnplatz.

Dass wir in Bielefeld relatives Glück hatten liegt an einer funktionierenden antifaschistischen Szene und der regen Bürgerbeteiligung an antifaschistischen Protest sogar an Feiertagen.

In diesem Sinne:
Der Kampf geht weiter!
Kein Fußbreit den Faschisten – nicht in Dortmund, nicht in Hamm und auch nicht in Bielefeld!

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