Schluss mit Kürzen! Rettet den sozialen Charakter unserer Stadt!

Unter dem Motto: ‚Bielefeld bleib(t) sozial! Wo bleibt unser RETTUNGSSCHIRM?‘
fand am Aschermittwoch am Rathaus um „5 vor 12“ und zu anderen Zeiten und an anderen Orten Bielefeld Protest gegen die Kürzungen im sozialen Bereich statt, an diesem Tag waren alle betroffenen Kinder- und Jugendeinrichtungen geschlossen.
„Zum Ende des Jahres soll es massive finanzielle Einschnitte in der offenen Kinder und Jugendarbeit geben. Die Folgen wären, dass es keine oder nur noch wenige Angebote für Kinder und Jugendliche in den Stadtteilen gibt und Personal entlassen werden muss.“, heißt es in dem Aufruf.
Einen Bericht von der Aktion findet ihr hier:
Bericht auf der Bielefelder Jugendkulturseite kompott.org

Wer solidarisch zu den Einrichtungen sein will, kann beispielsweise eine Petition zur Rettung des ‚Bunker Ulmenwall‘ unterzeichnen. Mit wenigen Klicks ist hier eine effektive Willensbekundung geäußert:
Zur Petition
Um aber nicht eine Einrichtung gegen eine andere auszuspielen, muss aber die Kürzungslogik gebrochen werden!

Protest vor dem Rathaus


Die Linksjugend Bielefeld war bei diesen Protesten zugegen und unterstützt die berechtigte Forderung, keine Kürzungen im Jugend- und Sozialbereich vorzunehmen!
Hingegen teilen wir nicht die Haltung, dass ‚in anderen Bereichen berechtigt Sparmaßnahmen‘ vorgenommen werden können.
Denn trotz einer Verschuldung der Kommune reicht bloßes Kürzen zur Sanierung des Haushalts nicht aus! Man kann dies sogar sein lassen und – viel besser und effektiver – stattdessen, das Geld da holen, wo es ist: in den Taschen, auf den Kontos und den Safes der Millionäre, Krisenprofiteure und großen Unternehmen und diese gibt es auch in Bielefeld.

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