Monatsarchiv für September 2013

Wir wollen nicht weniger, als die Welt verändern!

Dienstag, den 10. September 2013

„Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten“.

Eine unglaubliche Sprengkraft steckt in diesem Satz. Wir möchten etwas verändern!

Es ist noch lange nicht zu einem verstaubten Mantra verkommen, Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit zu stellen, die Forderung einer waffenfreien und friedlichen Welt, eine Welt, in der Diskirminierung jeglicher Art der Vergangenheit angehört und Ökologie sich nicht hinter der Profitgier anstellen muss.

Wir fordern genau soetwas. Und klar! Wahlen stürzen die Mauern der Ungerechtigkeit nicht ein.

Am Abend des 22. Septembers finden wir nicht eine befreite Gesellschaft vor. Aber wir können ein Zeichen setzen! Jede und jeder von uns kann sich einsetzen.
In Gewerkschaften oder autonomen Gruppen. In Parteien oder NGO’s.
Die Gesellschaft kann verändert werden – Wahlen können ein Zeichen setzen!

Was du auch wählst, am 22.09, lehne dich nicht zurück und hoffe, dass die nächsten vier Jahre besser werden. Werde aktiv!

IF NOTHING GOES RIGHT- GO LEFT!

If nothing goes right- Go Left!

Pro Deutschland auf Wahlkampftour

Sonntag, den 1. September 2013

Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ machte auch Station in Bielefeld im Zuge ihrer Wahlkampftour.

Die sieben Nazis suchten sich gleich zwei Orte in Bielefeld aus, um ihre rechten Thesen unter lautem Protest der GegendemonstrantInnen kundzutun.

Zum Einen in Bielefeld-Brackwede vor der Hicret Moschee zum Anderen vor dem linken Jugendzentrum, dem AJZ.

Das Bielefelder „Bündnis gegen rechts“ organisierte zwei LKW’s, die den Nazis die Sicht auf die Moschee vedecken sollten und mit Sprüchen verziert waren.

Gegen 12.00Uhr tauchten die Nazis in Brackwede auf, nachdem sie zuvor vorzeitig aus Paderborn abreisen mussten.

Eine Aktivistin der Rechten trug eine Burka, womit die angebliche Überfremdung und Islamisierung Deutschlands zum Ausdruck gebracht werden sollte. Und genau das ist das Programm dieser Partei: Ängste schüren und Hass verbreiten!

Sowohl die Menschen der Moschee, als auch das AJZ luden zum gemeinsamen Kaffe- oder Teetrinken ein, während bis zu 800 Menschen die Redebeiträge der Nazis unhörbar machten.

Somit haben wir am vergangenen Montag erneut klargemacht, dass Nazis keinen Platz bei uns haben.

Lediglich in Teilen zu kritisieren ist das Vorgehen der Polizei, die trotz Absprache TeilnehmerInnen der Demonstration unbegründet gefilmt hat, sowie unberechtigte Platzverweise aussprach. Diese dienen der Abschreckung und sind nicht mit rationalem Handeln zu rechtfertigen.