Archiv der Kategorie ‘Allgemeines‘

Gemeinsam gegen die Neonazi-Demonstration an Heiligabend

Dienstag, den 29. November 2011

Am 6. August verhinderten Bielefelder Antifaschisten entschlossen einen Neonazi-Aufmarsch. Jetzt wollen diese Neonazis uns Weihnachten kaputten machen – wir sagen: Niemals!

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Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan!

Dienstag, den 22. November 2011

Film und Vortrag: Proteste gegen „Petersberg II”

Das Protestbündnis gegen die „Petersberg II”-Konferenz und der AStA zeigen Filmausschnitte über den Einsatz von Waffen aus angereichertem Uran und die Situation der Bevölkerung und Soldaten in Afghanistan. Danach bleibt Raum zur Diskussion mit Frau Dr. Angelika Claußen (Mitglied bei International Physicians for the Prevention of Nuclear War – IPPNW – Bild).

Wann: Am 23.11.2011 um 18 Uhr Wo: Uni Bielefeld – Raum H9

Am 5.Dezember findet in Bonn die sogenannte “Petersberg II”-Konferenz statt, zu der die Bundesregierung einlädt. Insgesamt werden Delegierte aus über 90 kriegsführenden Staaten erwartet. Was als “Friedensinitiative” verpackt wird, ist in Wirklichkeit die propagandistische Weiterführung von Krieg und Besatzung in Afghanistan.

Demonstration am 03.12. in Bonn / Bus ab Bielefeld

Gegen die geplante Konferenz hat sich ein Gegenbündnis aus der Anti-Kriegs- und Friedensbewegung gegründet und möchte vom 3. bis 5. 12. in Bonn mit einer Großdemo, einem Alternativgipfel und Aktionen des zivilen Ungehorsams ihre Ablehnung des Krieges zum Ausdruck bringen.

Mehr Infos zur Demonstration und zur Busfahrt nach Bonn:
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Bundeswehr wirbt Jugendliche auf der Berufsinformationsbörse an

Freitag, den 28. Oktober 2011

‘nen Arbeitgeber, wie jeder andere?

Im Rahmen der Berufsinformationsbörse (BIB) an der Carl-Severing Schule in Bielefeld vom 14.-15. Oktober präsentierte sich auch die Bundeswehr vor jungen Schülerinnen und Schülern.

Die Linksjugend Bielefeld protestierte in Kooperation mit der Partei die Linke dagegen mit Flyern und Aufklebern, denn Jugendliche dürfen nicht die Zielgruppe einer Kriegsinstitution sein!

Die Bundeswehr stellte sich auf der Berufsinformationsbörse selbstverständlich in ein gutes Licht und erklärte auf einem Vortrag, dass Löhne wie bei keinem zweiten Arbeitgeber gezahlt würden und man ja auch „jede Menge von der Welt zu sehen“ bekäme… (weiterlesen…)

Nie wieder!

Mittwoch, den 20. Juli 2011

Linksjugend ['solid] NRW unterstützt Anti-Nazi Proteste in Bad Nenndorf.

Der LandessprecherInnenrat der Linksjugend ['solid] NRW ruft seine Mitglieder und SympathisantInnen zur Teilnahme an der antifaschistischen Mobilisierung gegen den drohenden Nazi-Aufmarsch in Bad Nenndorf auf.

Am 6. August planen Neonazis aus dem In- und Ausland einen “Trauermarsch” durch die Stadt, um ihrer Darstellung nach den verstorbenen Inhaftierten des Bad Nenndorfer Militärgefängnis der britischen Armee zu gedenken, welche nach dem 2.Weltkrieg errichtet wurde.
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Das Sommercamp der Linksjugend ['solid] – Welcome to Ravenisland

Freitag, den 8. Juli 2011

Eine sonnige Woche am See, zahlreiche Workshops, Konzerte, Partys und Filme… alles das erwartet euch auch dieses Jahr wieder beim Sommercamp. Hier erlebt ihr spannende 8 Tage mit tollen Leuten aus der ganzen Welt. Seit 2009 findet das Sommercamp der Linksjugend ['solid] auf der Rabeninsel im idyllischen Saale-Tal bei Jena (Thüringen) statt.

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junge welt: Aggressive Verfolgung

Freitag, den 17. Juni 2011

»Sonderkommission 19/2«: Über 150 Verfahren gegen Unterstützer antifaschistischer Blockaden im Februar in Dresden. Druck auf Busunternehmen Dresdens Polizei und Justiz gehen aktuell mit maßlosem Ermittlungseifer gegen antifaschistische Organisationen und Aktivisten vor, die sich im Februar diesen Jahres an den bundesweiten Protesten gegen den neofaschistischen Großaufmarsch in der Elbmetropole beteiligten. Mehr als 20000 Nazigegner hatten damals mittels friedlichen Massenblockaden einen Aufmarsch von etwa 2000 Neofaschisten verhindert, die ursprünglich anläßlich der alliierten Bombenangriffe auf die Stadt im Jahre 1945
aufmarschieren wollten.
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“Die FDP scheitert bei allen Wahlen schön konsequent an den Fünf Prozent-Hürden. Wann in etwa gehen die endgültig den Bach runter?” “FD . . . Wer?”

Montag, den 30. Mai 2011

Katharina Dahme, 24, ist Mitglied im Bundessprecherrat der Linksjugend solid, was in etwa dem Job der Vorsitzenden entspricht

jetzt.de: Die SPD will ihren Kanzlerkandidaten vom Volk wählen lassen. Kann sie sich mit solchen populistischen Aktionen noch vor der Bedeutungslosigkeit retten?
Katharina: Wozu braucht die SPD überhaupt noch Kanzlerkandidaten? Selbst wenn sie bei den nächsten Wahlen mal wieder mehr als 20 Prozent bekommen sollte, entscheidet unter rot-grünen Regierungen doch eh kein Kanzler, wo es hingeht. Schon unter Schröder haben die großen Banken und Wirtschaftsunternehmen den Kurs vorgegeben – nicht der Bundeskanzler.

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Kritik an die Uni

Sonntag, den 15. Mai 2011

Kritische Wissenschaften werden seit Jahren systematisch an den Rand des akademischen Betriebes gedrängt. Statt dessen dominiert an den Unis ein konformistischer Zugang zur Wissenschaft, der auf eine Zementierung der bestehenden Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse abzielt, statt auf ihre Überwindung zu orientieren.

http://www.linke-sds.org/fileadmin/linke.sds/Publikationen/Kriwi-Broschuere_2_.pdf

Klassenlage, Nebenklassen und Klassenfraktionen

Dienstag, den 10. Mai 2011

Klassenlage, Nebenklassen und Klassenfraktionen

Oder: Ist in der marxistischen Klassen-Theorie ein differenziertes Gesellschaftsbild jenseits einer Zweiklassengesellschaft möglich?

Unsere Gesellschaft ist stark individualisiert, vereinfachende Sozialstrukturanalysen werden entweder als Populismus abgetan oder als überholt betrachtet. Doch viele Sozialwissenschaftler wollen den wissenschaftlichen Wert vermeintlich historischer Analysen und Gesellschaftsmodelle nicht verneinen. Dies gilt auch für die Klassentheorie nach Marx, nach der – soweit zumindest die gängige Meinung – sich die ganze Gesellschaft „mehr und mehr in zwei große feindliche Lager, in zwei große, einander direkt gegenüberstehende Klassen“ (Marx 2003 :10-11) spaltet. Populärer hingegen sind immer noch Gesellschaftsmodelle, die eine dreigeteilte Gesellschaft favorisieren: so wird von Unter-, Mittel und Oberschicht gesprochen. Diese Dreiteilung wird favorisiert, da eine Zweiteilung der Gesellschaft eine Polarisierung bzw. einen Antagonismus zwangsläufig mit sich bringt. In der Milieu-Theorie wird von einer weit größeren Zahl an sozialen Großgruppen ausgegangen. Doch ist vielleicht sogar in der marxistischen Klassentheorie eine differenzierte Gesellschaft jenseits einer Zweiklassengesellschaft möglich?
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Solidaritätserklärung: Antifaschismus ist notwendig – nicht kriminell!

Montag, den 9. Mai 2011

Solidaritätserklärung:

Antifaschismus ist notwendig – nicht kriminell!

Am 27.11.2010 versuchte die Neonazikameradschaft „Nationale Sozialisten Amberg“ – unterstützt von rechten Kameradschaften aus ganz Bayern- in Sulzbach-Rosenberg aufzumarschieren. Trotz nur kurzer Mobilisierungszeit versammelten sich mehr als 350 Nazigegner, darunter zahlreiche Stadt- und Kreisräte, um zu zeigen, dass sie braune Propaganda in ihrer Stadt nicht zulassen.

Dank dem entschlossenen und engagierten Protest junger AntifaschistInnen im Bündnis mit couragierten Erwachsenen ist es gelungen, den Neonazis den Weg zu versperren.Trotz mehrfacher Versuche der Polizei, den Neonazis ihre Demonstration zu ermöglichen, blieben die Nazigegner standhaft und konnten so den Aufmarsch verhindern. Irgendwann war es der Polizei anscheinend nicht mehr möglich, die rechten Gewalttäter unter Kontrolle zu behalten und so gelang es den Neonazis, die Polizeikräfte zu überlaufen und Sulzbach-Rosenberg und seine Einwohner zu terrorisieren.

Nun mussten wir leider feststellen, dass die Amberger Staatsanwaltschaft anscheinend nicht gegen die rechten Gewalttäter vorgeht, sondern nach mehr als 4 Monaten jetzt junge AntifaschistInnen mit Strafbefehlen und Hausdurchsuchungen überzieht – aus unserer Sicht ein klarer Einschüchterungsversuch. Es ist nicht das erste Mal, dass wir den Eindruck haben, die Amberger Polizei und die Staatsanwaltschaft würden (nur) antifaschistischen Protest kriminalisieren.

So wurde sowohl 2008 als auch 2010 gegen die Versammlungsleitung von gewerkschaftlichen, antifaschistischen Demonstrationen ermittelt. Die Verfahren mussten nach engagierter rechtlicher Vertretung seitens ver.di eingestellt werden.

Wir erklären ausdrücklich unsere Solidarität mit allen Antifaschistinnen und Antifaschisten, die auf Grund ihres Engagements gegen Rechts nun Ermittlungsverfahren ausgesetzt sind und rufen alle Menschen – egal ob jung oder alt – auf, ihre Unterstützung zu zeigen

Nur gemeinsam sind wir stark!!!