Archiv der Kategorie ‘Wirtschaft und Soziales‘

Sozialer Kahlschlag in der Kommune – Zeit sich den Neoliberalismus zu sparen!

Mittwoch, den 13. Januar 2010

Die Krise hat Bielefeld voll erwischt. Die Haushaltslage ist „dramatisch.“ Allein im Jahr 2009 hat die Stadt Mindereinnahmen von 144 Millionen €. Dieses Jahr wird die Stadt noch weitere 149,3 Millionen € an Mindereinnahmen vorweisen und auch in den kommen Jahren werden Beträge im dreistelligen Millionenbereich fehlen. Durch die Wirtschaftskrise sind die Einnahmen aus der Gewerbesteuer (die wichtigste Steuerquelle der Kommune) um 60 Millionen € eingebrochen. Sprich, der Kommune “läuft der Arsch auf Grundeis”.

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Alle Wege führen zum Neoliberalismus?

Mittwoch, den 19. August 2009

Zur Zeiten der Krise des Kapitalismus erlebt man schon so einiges kurioses. Die Neoliberalen verstaatlichen die Banken – oder im Falle Bielefelds das Amerikahaus; sie legen Konjunkturprogramme auf und reden wieder von sozialer Marktwirtschaft. Eines muss man den neoliberalen Heilspredigern schon lassen, sie können unglaublich schnell ihre Religion wechseln, bzw. es so aussehen lassen, als hätten sie ihre Religion gewechselt.
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Dem Niedriglohn kann niemand entkommen

Freitag, den 10. Juli 2009


Dem Niedriglohn kann niemand entkommen…so könnte man etwas überspitzt die neue Studie zum Niedriglohnsektor auf den Punkt bringen.

Auch du nicht! Wer meint, ein Berufsabschluss oder ein Hochschulabschluss sorge dafür, dass man auch gut bezahlt und von seiner Arbeit leben kann, der irrt gewaltig.
Armut ist keine Randerscheinung mehr, sondern soweit verbreitet dass sie Gewohnheit geworden ist. Einst galt die Formel: Die nächste Generation lebt immer besser als die vorherige. Diese Formel gilt nicht mehr, wir Jugendlichen werden schlechter leben als unsere Eltern.
Der Niedriglohnsektor, beschränkt sich schon lange nicht mehr auf unqualifizierte oder gering qualifizierte Arbeitskräfte. Beschäftigte ohne abgeschlossene Berufsausbildung stellen 2007 nur noch knapp 21% aller Niedriglohnbeschäftigten. Der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung hat sich deutlich erhöht von 58,5% in 1995 auf 70,8% in 2007.

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